
doki.. doki.. beeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeep!
so meine lieben, treuen, 0.5 blog-leser. darauf habt ihr schon die ganze zeit gewartet: mal was persönliches, aus dem alltag einens emotionalen volltrottels. am 24.10 erinnerte mich mein digitaler kalender an mein versprechen, dass ich, wenn wir uns bis zu diesem datum immer noch so gut verstehen, meine freundin heiraten werde. wär ja alles schön und gut, wenn wir uns nicht vor gut anderthalb monaten endgültig getrennt hätten. mit traurigen worten, mit du-fehlst-mir-zugeständnissen, mit tränen. und jetzt sitz ich hier noch, auf dem müllhaufen unserer beziehung, schön in unserer ehemals gemeinsamen, mittlerweile viel zu teuren wohnung, nachdem ich ihr noch beim umzug, ab- und aufbau geholfen habe, während sie mittlerweile, gefühlte kurze zeit später, schön auf einem allseits bekannten online rummelplatz, für all unsere freunde, bekannten und insbesondere für mich, sichtbar posted: ich bin in einer beziehung. mit herzchen. na ja, ist ja nur eine online plattform, und sowieso ihr gutes recht, wenn man denn von einer rechtslage in sachen beziehung sprechen kann, und überhaupt hätte ich ja schon vor einem dreiviertel jahr verstehen müssen, dass sie schon mal damit anfängt sich emotional, mental, rational, egal von mir zu lösen und sowieso merken es männer überhaupt erst, wenn es vorbei ist. ist ja schliesslich auch schluss, ende, aus. aufgrund der bereits stattgefundenen weitergabe meiner gene, und meiner diesbezüglichen, gegenwärtigen haltung, dies zukünftig nicht wieder zu tun, bin ich nun einmal raus. und jetzt wird alles gut, nein, besser. die neue beziehung ist von ihrem schöpfer mit gewissen unveräußerlichen rechten begabt, worunter leben, freiheit und das streben nach glückseligkeit sind. kurz gesagt: ihre maternalen träume könnten in erfüllung gehen – na dann, fröhliches schaffen. nun können wir unser vorhaben freunde zu bleiben wohl knicken. ist ja auch so ne regel, nicht wahr, dass wenn der eine partner jemand neues hat, dann geht das halt nicht mehr – wie damals im ferienlager.. was ist überhaupt mein problem? weil in einem jahr lache ich doch sowieso wieder und besonders darüber? lass die alde doch machen wat se will, kümmer dich um dein leben, schau nach vorne, sieh alles positiv, vielleicht ist das das beste, was dir passieren konnte? – ich ärgere mich. über sie, ihr handeln, über mich, dass ich die zeichen nicht deuten konnte, dass ich so vieles offensichtlich nicht verstanden habe. dass ich nicht schlafen kann, mich in arbeit vergrabe und mich abends mit flüssigkeit betäube. dass es mich schmerzt. dass ich nicht in der lage bin, nach all meinen erfahrungen, so eine sache, mit all ihren kanten und ecken, einfach zu umarmen, zu akzeptieren und neu zu beginnen. aber, das bin nun mal auch ich. und so muss ich zu mir auch stehen. ich kann und werde nicht für jemand anders krampfhaft versuchen mich zu ändern. ich schaffe aus eigener kraft, so gut wie ich nun mal nur kann. und das konntest du halt auch nur bedingt ertragen.
aber kein grund sich über das gefasel eines, im top-ten ranking der grössten spastis aller zeiten, in pole-postion befindlichen oberhonks, aufzuregen. ist ja nur ‘ne online plattform, ein toter blog und schliesslich dreht sich alles nur um dokidoki..









